Cladding, Kesselreparaturen, Industrieschweissarbeiten, Kesselschweissarbeiten Werner von der Bak GmbH       Industriedienstleistungen       Industriekessel

Das Cladding - Schweißverfahren

Im Kessel-, Rohrleitungs- und Anlagenbau bietet die Werner von der Bank GmbH ein umfassendes Leistungsspektrum zur Lösung schweißtechnischer Probleme und Aufgaben. Dabei können wir in der Verarbeitung der unterschiedlichsten Werkstoffe - von unlegierten bis hin zu hoch legierten Stählen - auf eine jahrelange Erfahrungen zurückgreifen. Dieser Umstand bietet Ihnen eine sehr zuverlässige Basis für ihre Entscheidungen im Hinblick auf Werkstoffe, Fertigungs- und Schweißverfahren.

 

Der korrosive, sowie der erosive Verschleißschutz an Kessel-, Kraftwerks- und Anlagekomponenten ist eine unserer vielen Serviceleistungen. Darunter fallen:

 

Das Auftragsschweißen (Cladding) ist eines der effizientesten Verfahren, um Rohre und Bauteile zu "veredeln" und so vor Korrosion und Abrasion zu schützen.

 

Cladding in der Stahlindustrie, in Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen zum Schutz gegen Erosion und Korrosion an stark beanspruchten Komponenten.

 

Auftragsschweißung an Verschleiß- und Mahlwerkzeugen in Kraft- und Stahlwerken und der Zementindustrie.

 

Bilder : Auftragschweißung einer Cr/Ni-Legierung im Hand-Verfahren.

 

         
         

 

Bilder : Auftragschweißung einer Cr/Ni-Legierung auf einer Förderschnecke.

 

     
 
Bilder : Auftragschweißung auf einem Sammler in einer Müllverbrennungsanlage.

 

     

 

Das MAG - Schweißen

Eine sehr hohe Produktivität und Wirtschaftlichkeit zeichnen das MAG - Schweißen (Metall - Aktiv - Gasschweißen) aus, dass aus diesem Grund eines der verbreitesten Schweißverfahren ist.

 

Bei diesem Schweißverfahren brennt ein Lichtbogen zwischen einer aufgespulten Drahtelektrode und dem Werkstück. Die Drahtelektrode wird als Schweißzusatzwerkstoff durch ein Drahtvorschubgerät dem Werkstück zugeführt und im Lichtbogen verschmolzen. Dabei umströmt Schutzgas die Drahtelektrode und schützt den Lichtbogen vor atmosphärischen Einflüssen.

 

Als Schutzgas kommen aktive Gase wie Argon und / oder Helium mit Zusätzen wie Kohlendioxid und / oder Sauerstoff zum Einsatz. Die verschiedenen Gasgemische bewirken, außer dem Schutz der Schmelze vor der Atmosphäre, die Beeinflussung der Art des Werkstoffüberganges, die Lichtbogenstabilität, das Einbrennverhalten, den Flüssigkeitsgrad der Schmelze, die Flankenbenetzung sowie die Rauch- und Schadstoffentwicklung.

 

WIG / TIG - Schweißverfahren

Das WIG-Schweißverfahren (Wolfram - Inert - Gasschweißen) stammt ursprünglich aus den USA und wurde dort 1936 unter dem Namen Argonarc - Schweißen bekannt. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde es in Deutschland eingeführt. Im englischsprachigen Raum nennt man dieses Schweißverfahren auch TIG - Schweißen nach dem englischen Wort für Wolfram, "Tungsten". Das WIG - Scheißverfahren zeichnet sich gegenüber anderen Schmelzschweißverfahren durch eine Vielzahl von Vorteilen aus. Es ist unter Anderem universell anwendbar.

 

Beim WIG - Schweißen werden in der Regel inerte Gase wie Argon und Helium verwendet. Die zum schweißen benötigte Schutzgasmenge liegt zwischen 5 und 20 l/min. Durch die inerte Schutzgasatmosphäre findet keine Reaktion zwischen der Luftatmosphäre und dem Schmelzbad statt.

 

Wenn ein Werkstoff aus Metall überhaupt Schmelzschweiß geeignet ist, lässt er sich mit diesem Schweißverfahren bestens zusammen fügen. Weiterhin ist dieses Schweißverfahren sehr sauber, da es kaum Spritzer und nur wenig Schadstoffe erzeugt. Bei richtiger Anwendung erhält man eine qualitativ sehr hochwertige Schweißverbindung. Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass hierbei entgegen anderen Verfahren, die mit abschmelzender Elektrode arbeiten, die Zugabe von Schweißzusatz und die Stromstärke getrennt regelbar sind. Der Schweißer kann deshalb den Strom optimal auf die Schweißaufgabe abstimmen und nur so viel Schweißzusatz zugeben, wie erforderlich ist. Dadurch ist dieses Schweißverfahren besonders zum Schweißen von Wurzel - und Zwangslagen geeignet.

 

Die genannten Vorteile haben dazu geführt, dass dieses Schweißverfahren sich besonders gut für Schweißungen in der Luft - und Raumfahrt, an Bauteilen der Kernenergie - Technik, sowie für den chemischen Anlagen - und Apparatebau geeignet ist.


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